Waiblingen klimaneutral e.V.
Waiblingen, klimaneutral, GermanZero
Hallo und herzlich willkommen bei
„Waiblingen klimaneutral e.V.“!
Bericht zur „Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch erneuerbare Energien“

Diesen Bericht können sie hier herunterladen.
Das Wirtschaftsministerium hat es leider nicht für notwendig erachtet, ihn der Öffentlichkeit vorzustellen….
Unsere aktuelle Pressemitteilung:
Pressemitteilung von Waiblingen Klimaneutral e.V.und Klimabündnis Rems-Murr 17. Mai 2026
Klimabündnis Rems-Murr: Gesetzentwürfe der Bundesregierung zur
Energiepolitik gefährden Energiewende und kommunale Wärmeplanung – Brief
an Bundestagsabgeordnete fordert zu Korrekturen auf.
Aus Sicht des Klimabündnisses Rems-Murr gefährden die Gesetzentwürfe der
Bundesregierung die Energiewende und die Wärmeplanung in vielen Städten und
Gemeinden. Die Initiativen mahnen in einem Schreiben an die
Bundestagsabgeordneten aus dem Rems-Murr-Kreis und an Vorsitzende der baden-
württembergischen Landesgruppen im Bundestag: „Es geht um die Frage, ob der
dringend notwendige Ausbau erneuerbarer Energien und der Klimaschutz weiter
vorankommen oder aber gebremst werden.“
Weiter heißt es in dem Brief an die Parlamentarier, der Weg zur Klimaneutralität bis
2035/2040 eröffne große Chancen für Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft
in der Region. „Wir sehen die große Gefahr, dass diese Chancen durch
zahlreiche Regelungen in den von der Bundesregierung beschlossenen
Gesetzentwürfen verspielt werden und bitten Sie, im parlamentarischen
Verfahren auf Korrekturen zu drängen“, schreiben der Klimaentscheid Backnang,
der Verein Nachhaltiges Kernen, die Bürgerinitiative ZusammenZukunftGestalten
Remshalden, der Klimaentscheid Schorndorf, die Initiative Waiblingen Klimaneutral
e.V. und das KlimaBündnis Weinstadt e.V.
Ein zentraler Kritikpunkt sind die geplanten Änderungen im Erneuerbare-Energien-
Gesetz (EEG). Sie führten u.a. zur Verschlechterung der Wirtschaftlichkeit von
Windenergieanlagen im Süden, da die bisher höhere Förderung als Ausgleich für die
Standortnachteile verringert werden soll. Dabei würde eine verbrauchsnahe
Erzeugung von Windstrom die heimische Wirtschaft stärken und den Bedarf an
teuren Stromtrassen von Nord nach Süd verringern. Auch die im EEG geplante
Streichung der Förderung kleiner Photovoltaikanlagen bremse die Energiewende.
Der Entwurf der Bundesregierung für das Strom-Versorgungssicherheits- und
Kapazitätsgesetz für die Zeiten mit wenig Strom aus Sonne oder Wind setzt aus
Sicht der Klimabündnisse einseitig auf den Bau neuer Gaskraftwerke und
berücksichtige zu wenig den Einsatz von Batteriespeichern.
Zudem erschwere das Gebäudemodernisierungsgesetz das Erreichen des
Klimaneutralitätsziels, da der Einbau von Öl- und Gasheizungen unter bestimmten
Bedingungen weiterhin möglich sein soll. Die damit verbundene Abkehr von der
Wärmewende entwerte auch die bisherige Wärmeplanung in vielen Städten und
Gemeinden und verunsichere Bürgerinnen und Bürger sowie die Handwerksbetriebe
im Sanitär- und Heizungsbereich.
Abschließend heißt es im Schreiben des Klimabündnisses Rems-Murr: „Die
Energiewende braucht langfristig stabile und verlässliche Leitplanken – alles
andere sendet ein fatales Signal an Städte, Stadtwerke, Unternehmen und private Eigentümer.“
Der Klimawandel ist die größte Herausforderung unserer Zeit – vielleicht aller Zeiten.
Schon jetzt bedrohen Dürren, Hungersnöte, Flutkatastrophen und Waldbrände die Existenz von Millionen Menschen. Dabei trifft es überwiegend ausgerechnet diejenigen Länder, die am wenigsten für die Erderwärmung verantwortlich sind. Doch der Klimawandel ist auch für Europa längst keine abstrakte Bedrohung mehr. Den hiesigen Wäldern – unsern engsten Verbündeten gegen die Klimakatastrophe – geht es so schlecht wie nie zuvor. Hitzesommer und Dürreperioden sind auch in Waiblingen bereits spürbar. Zudem stehen wir haarscharf vor dem Kollaps unumkehrbarer Kipppunkte im Klimasystem der Erde. Deren Zusammenbruch, z.B. das Abtauen des Grönlandeisschildes, hätte unabsehbare Folgen für das Weltklima und könnten noch zur Lebenszeit unserer Kinder und Enkel zu einer Erderwärmung von 3-5 Grad Celsius führen. Große Teile der Erde würden dann zu Wüsten oder überflutet werden
Wir schauen nicht weg, wir müssen handeln!
Trotz dieser düsteren Aussichten stecken wir den Kopf nicht in den Sand! Wir sind die letzte Generation, die die Auswirkungen der Klimakatastrophe noch signifikant eindämmen kann. Es liegt in jeder Hinsicht an uns. Wenn wir es schaffen, weltweit bis 2035 klimaneutral zu werden, haben wir eine gute Chance, das 1,5 Grad Ziel von Paris einzuhalten!
Jetzt ist die Zeit!
Es wurde viel zu lange nur versprochen und vertagt. Lasst uns jetzt handeln! Für die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder und für ein lebendiges und lebenswertes Waiblingen!

E-Mail:
waiblingen-klimaneutral@posteo.de
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